FZ-Bar / Frauenzentrum, Wien

DIE POLITIK DER FZ-BAR

Die FZ-Bar ist Teil des FrauenLesbenMädchenZentrum Wien und versteht sich der autonomen FrauenLesbenbewegung zugehörig.

Unser Verständnis von Frau-Sein anerkennt unsere unterschiedlichen körperlichen Realitäten als Frauen (Sexualität, Menstruation, Verhütung, Abtreibung, Schwangerschaft und Geburt, Wechsel) ebenso wie die Auseinandersetzung mit unseren Lebensbedingungen als Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft.

Die FZ-Bar ist ein Frauenraum. Sie steht allen Frauen und Mädchen unabhängig von ihrer Lebensweise, ihrem Alter, ihrer sozialen und kulturellen Herkunft offen, nicht aber Männern oder Transgender-Menschen bzw. transsexuellen Frauen.

Die FZ-Bar möchte Frauen und Mädchen ernst nehmen, sie stärken und fördern, Raum und Solidarität teilen, Beziehungen zwischen Frauen sichtbar machen und zu einer Befreiungskultur anregen.

Wir wollen die feministische Auseinandersetzung und den Widerstand gegen Sexismus aufzeigen und zur Diskussion stellen, weil es ein grundlegendes Machtverhältnis ist, das in vielen Bewegungen und Öffentlichkeiten ignoriert oder geleugnet wird.

 

Nachfolgend ein politisches Statement des FrauenLesbenMädchenZentrum Wien:

Was ist Sexismus und wie geht die Frauenbewegung bzw. das Frauenzentrum Wien damit um?


Inhalt:

  1. Sexismus ...
  2. Die Frauenbewegung
  3. Das Wissen
  4. Wir haben...erkannt
  5. Wir haben...gebracht
  6. Feministische Strategien
  7. Transgender

 
SEXISMUS

Sexismus ist ein gesellschaftliches Macht- und Gewaltverhältnis und ist ein Bestandteil aller Lebensbereiche, von der Erziehung, von der Schule und Ausbildung, von persönlichen Beziehungen und FreundInnenschaften über Arbeitsverhältnisse und ökonomische Strukturen, bis zur politischen Organisierung.

Sexismus ist alltägliche und institutionalisierte Männergewalt gegen Frauen, Lesben und Mädchen. Sexuelle und sexualisierte Gewalt sind umfassende und fundamentale Bestandteile der sexistischen Gewalt.

Sexismus ist alltägliche und strukturelle Benachteiligung und Ausgrenzung von Frauen.

Sexismus ist die Normierung von Frauen und Frauenkörpern durch soziale, medizinische und wissenschaftliche Festschreibungen von (patriarchaler) Weiblichkeit. Mit Verhaltens- und Schönheitsnormen, Diäten, "Schönheits"operationen, Geschlechtsoperationen und Reproduktionstechnologien wird die patriarchale Vorstellung von Weiblichkeit hergestellt.

Sexismus ist die Darstellung und das Benützen von Frauen und Frauenkörpern als "Objekt" und "Ware" für andere und die Ausbeutung von Frauen als "Ware" und "Besitz".

Sexismus fordert hierarchische Beziehungsstrukturen zwischen Männern und Frauen, ein "oben" und "unten", einen "führenden" und einen "dienenden" Teil.

Sexismus macht die Gebärfähigkeit von vielen Frauen zur scheinbaren "Sinnstiftung" von Frauenleben als "patriarchale Pflicht" und als Existenzberechtigung von Frauen. Gleichzeitig macht der Sexismus Frauen zu "Gebärmaschinen", die von (Ehe)Männern, Religionen, von der Medizin und von Bevölkerungsstrategen kontrolliert werden soll.

Sexismus spricht Frauen eine eigenständige Sexualität und eigenständiges Begehren ab. Sexismus verlangt von Frauen mittels Zwangsheterosexualität ausschließlich Männer zu lieben und sieht Beziehungen zwischen Mädchen als "vorübergehende Phase" und bezeichnet das Interesse von Mädchen an Burschen als "natürliche Entwicklung".

Sexismus leugnet die Eigenständigkeit und Subjektivität von Mädchen und Frauen. Heterosexismus und Lesbenfeindlichkeit verschweigt und bekämpft Freundinnenschaften und Beziehungen zwischen Mädchen und zwischen Frauen.

Sexismus ist die Durchsetzung und Aufrechterhaltung von männlicher Vorherrschaft (=Patriarchat)

Sexismus stärkt Männer in ihrem patriarchalen Selbstverständnis sich "besser" und "stärker" als Frauen zu fühlen und Frauen sexuell, emotional und ökonomisch zu benützen. Vom Sexismus profitieren alle Männer, auch die, die sich "frauenfreundlich" geben, die prahlen feministische Bücher zu lesen, die stolz verkünden, dass sie ihre Frau nicht schlagen, die zu Hause "mithelfen", ihre Hosen selber waschen und für sich kochen. Das Engagement von Männern gegen Sexismus kann nicht feministisch sein, sondern muss ein antipatriarchaler Kampf gegen männliche Vorherrschaft und sexistische Gewalt sein, der der Eigenständigkeit von Frauen ihren Raum lässt.

Die Existenz von Sexismus betrifft jede von uns Frauen in unserem Alltag, in der Art wie wir uns selbst und andere Frauen sehen, wie wir uns bewegen, wohin wir gehen oder nicht, wie wir lieben, wie wir Beziehungen und FreundInnenschaften gestalten, wie wir Sexualität leben, wie wir uns als Körper wahrnehmen, was und wie wir arbeiten, wieviel Geld wir zur Verfügung haben, wie wir politische Handlungsmöglichkeiten wahrnehmen, wie wir reden und denken, wie wir die "Welt" bezeichnen und welche Worte und Bilder wir dafür zur Verfügung haben....., wie wir LEBEN.


zum inhalt



 

DIE FRAUENBEWEGUNG

Die Frauenbewegung hat in den letzten 30 Jahren öffentlich gemacht,dass jede 3. Frau vergewaltigt wird und dass jede Frau in ihrem Leben Situationen erlebt, die einer Vergewaltigung nahe kommen.

Jedes 4. Mädchen und jeder 10. Bub wird, zu 90% von Männern, im Familien- und Bekanntenkreis sexuell benutzt und ausgebeutet.

Jede 5. Frau, die in einer Lebensgemeinschaft mit einem Mann lebt, wird vom Lebens"gefährten" körperlich misshandelt. 90% der Morde an Frauen erfolgen durch Ehemänner, Freunde oder Geliebte und an Mädchen durch Väter, Brüder oder Bekannte. Es sind Morde, die Männer an Frauen und Mädchen begehen, weil diese Frauen und Mädchen sind. Ohne den patriarchalen Lebenszusammenhang und Kontext würden diese Morde nicht geschehen. Es ist für Frauen und Mädchen gefährlicher mit einem Mann zusammenzuleben, als nachts alleine spazieren zu gehen.

75% der (ca. 40 Millionen) Flüchtlinge weltweit sind Frauen und Kinder. Die Verfolgungen aufgrund des Geschlechts (z.B. durch Benachteiligungen, Unterdrückung, alltägliche und institutionelle Gewalt, Zwangsehen, genitaler Verstümmelungen, Vergewaltigungen im Zuge militärischer Kriegsstrategien und Frauenhandel) sind keine anerkannten Asylgründe. Die rassistischen Asyl- und Aufenthaltsbestimmungen wurden und werden immer mehr verschärft. Darin haben Frauen, die u.a. über "Familienzusammenführung" nach Österreich migrieren kein eigenständiges Aufenthaltsrecht. Bei einer Trennung oder einer Abschiebung des Ehemannes verliert die Frau ihr Recht, hier zu leben.

Weltweit leisten Frauen 70% der gesamten gesellschaftlichen Arbeit, erhalten aber nur 10% des Welteinkommens und kontrollieren nur 1% der Produktionsmittel.

Arbeit von Frauen wird nicht als Arbeit bewertet oder geringer bezahlt. Der Wert der unbezahlten Haus- und Betreuungsarbeiten ist in der Größenordnung vergleichbar mit der gesamten Erwerbsarbeitszeit - mit dem also, was patriarchale Theorien bisher als "Wirtschaft" bezeichnen.

Frauen leisten 2/3 der unbezahlten Arbeit. In Österreich verdienen Frauen bei der Erwerbsarbeit im Durchschnitt rund 30% weniger als Männer (Weltweit erhalten Frauen ca. 50% weniger an Lohn als Männer). Parallel dazu verdienen MigrantInnen rund 25% weniger als Menschen mit österreichischem Pass.

In Österreich leben 1,5 Millionen Menschen an oder unter der Armutsgrenze, davon sind 70% Frauen und Mädchen. Jede 5. Alleinerzieherin lebt in Armut.

Die biologische Gebärfähigkeit von vielen Frauen ist keine patriarchale Pflicht, keine "weibliche Erfüllung", keine "medizinische Krankheit" und kein "Anderssein", sondern eine Lebensrealität von Frauen.

Das Wissen, die Erfahrungen und die Auseinandersetzungen mit Menstruation, Verhütung, Abtreibung, Schwangerschaft und Geburt sind Teil unserer Lebensbedingungen. Sie haben Auswirkungen auf unser Selbstverständnis und unsere Körperlichkeit und zeigen sich in der Gestaltung von sozialen, politischen und ökonomischen Arbeits- und Lebensbedingungen.

Das Gebären von Kindern und das Leben mit Kindern sind nicht einfach ein Naturereignis und kein Schicksal, sondern die Entscheidung von Frauen und gesellschaftliche Arbeit und somit Teil des Lebens, dass wir gestalten können. Für ein Leben mit Kindern verlangen Frauen gesellschaftliche Bedingungen, die die Versorgung von Kindern als Aufgabe der Gesellschaft und nicht als "natürliche", "lebensstiftende Beschäftigung" von Frauen umsetzen.

Frauen ist der Zugang zu Bildung, der Zugang zu bestimmten Berufen und gesellschaftlichen Funktionen durch den Status als "Männerarbeit" und durch gesellschaftliche Behinderung von Frauen erschwert.

Ein Leben von Mädchen und Frauen, dass sich auf andere Mädchen und Frauen und nicht auf Männer bezieht, wird in der patriarchalen Gesellschaft als bedrohlich wahrgenommen, als "männerhassend" beschimpft und auch angegriffen. Mädchen und Frauen werden häufig gefragt, "ob sie schon eine Beziehung haben", auch wenn sie Freundinnenschaften und lesbische Beziehungen leben. Um den sozialen Druck zu ertragen gehen Mädchen Beziehungen mit Burschen ein und verstecken Mädchen und Frauen ihre Zuneigung.


zum inhalt


 
DAS WISSEN

Das Wissen um Sexismus und die Häufigkeit von Gewalt an Frauen darf uns nicht ohnmächtig machen, dass Frauen weniger verdienen und 2/3 der unbezahlten Arbeit leisten, darf nicht so einfach hingenommen werden; denn das ist es, was das System von uns will.

Leben wir unsere Traurigkeit und unseren Zorn, unsere Kraft und unsere Zärtlichkeit und kämpfen wir. Veränderungen vorzunehmen ist schmerzhaft und befreiend; Gewohntes aufzugeben ist anstrengend und ermöglicht Neues; Gewalt und Diskriminierung zu erleben tut weh und ist oft auch demütigend; Gewalt zu benennen macht den Schmerz oft bewusster, aber gibt auch die Möglichkeit etwas dagegen zu tun; sich aus Gewaltbeziehungen zu befreien ist ein Kampf; "einfach" auszuziehen ist eine Gratwanderung am finanziellen Abgrund. Doch wenn wir diese Schritte machen und kämpfen, können wir ein selbstbestimmteres Leben führen und Freiheit für Frauen erkämpfen. Der Kampf fängt im persönlichen an und ist politisch.

In und seit den 70er Jahren haben sich Frauen politisch als Frauen erkannt und den Feminismus der sogenannten "neuen Frauenbewegung" geschaffen. Wir haben uns zusammengesetzt, über unsere Erfahrungen geredet und uns gegenseitig ernst genommen. Wir teilten und teilen unseren Zorn und unsere Traurigkeit, und debattier/t/en über Handlungsmöglichkeiten. Wir haben unsere Lebensbedingungen als Frauen analysiert. Wir entdeckten das Wissen und die Erfahrungen der sogenannten "alten Frauenbewegung" am Anfang des Jahrhunderts, die der Austrofaschismus und der Nationalsozialismus zerschlagen wollte und zum Teil zerstört und getötet hatte. Wir entdeckten die Geschichte von Frauen in früheren Jahrhunderten und in verschiedenen Kontinenten. Wir solidarisier/t/en uns mit den Kämpfen von Frauen in anderen Ländern.


zum inhalt


 
WIR HABEN...ERKANNT

Wir haben Sexismus als ein gesellschaftliches Macht- und Gewaltverhältnis erkannt und uns eigenständig als autonome FrauenLesbenBewegung organisiert, um die gesellschaftlichen Machtverhältnisse zu verändern.

Wir bekämpfen die patriarchale Normierung von Weiblichkeit und stellen die herrschende Norm von Mensch als Mann in Frage und entdecken die Vielfältigkeit und Lebendigkeit von Frauen. Wir lassen uns nicht in Schönheitsnormen und Weiblichkeitsklischees pressen. Wir lernen uns selbst schön zu finden, so wie wir sind...

Wir durchbrechen hierarchische Beziehungsstrukturen und kämpfen um gleichwertige Beziehungen. Wir zerschlagen das patriarchale Besitzrecht und die Isolation durch Kleinfamilien und Ehe, setzen die Anerkennung unterschiedlicher Lebensformen durch und lernen Liebe in Freiheit und Leben in Netzen.

Wir kämpfen darum die Arbeit von Frauen, das Leben und die Geschichte von Frauen sichtbar zu machen. Wir kämpfen gegen den Ausschluss von Frauen, gegen gesellschaftliche Behinderungen von Frauen und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Wir erarbeiten uns unterschiedliche Fähigkeiten und Wissen, das uns vorenthalten wird.

Wir haben Strukturen geschaffen, in denen wir als Frauen, Lesben und Mädchen über unsere Erfahrungen reden können, von einander lernen, Solidarität erfahren und Handlungsstrategien entwickeln.

Wir haben unsere Frauenkörper neu gesehen und stellen die herrschende Medizin und den männlichen Blick in Frage. Wir reden über unsere Sexualität und unser Begehren und entdecken sie für uns selbst. Wir entlarven die heterosexistischen Normen als sexuelle Gewalt, da sie Sexualität und Begehren als "Triebtheorie", "sexuelle Pflicht" und "sexuelles Benützen" darstellen. Wir erkennen, dass die Verknüpfung von "Lust" mit Dominanz und Unterwerfung tiefsitzende Auswirkungen und Grundlagen einer hierarchischen und dominanten Gesellschaftsordnung sind, die wir durchbrechen wollen. Wir verwerfen die Vorstellung, dass ein Begehren sich auf die andere als "Objekt" bezieht. Wir erkennen Sexualität und Begehren als Begegnung und Kommunikation zwischen Subjekten und als Interesse aneinander.

Wir machen Freundinnenschaften und lesbische Beziehungen sichtbar, weil es wichtig ist, zu den eigenen Empfindungen stehen zu können. Durch die Sichtbarmachung kam und kommt es zu Übergriffen, offener Diskriminierung und Beschimpfungen. Die Lesbenbewegung kämpfte und kämpft gegen die Diskriminierung von Frauen, die lesbisch leben. Diskriminierung ist ein bewusster Akt, um die eigene gesellschaftliche Rolle nicht hinterfragen zu müssen und um bestehende Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten.

Wir haben Gewalt gegen Frauen, Lesben und Mädchen öffentlich benannt und sichtbar gemacht. Wir haben Frauenorte aufgebaut, in die Frauen flüchten können, um geschützt vor männlicher Gewalt zu leben. Wir haben Unterstützungsstrukturen aufgebaut, damit Frauen, die eine gerichtliche Verurteilung von Vergewaltigung, körperlicher Misshandlung oder Diskriminierung einfordern, vor Gerichten nicht alleine dastehen und sexistisch abgeurteilt werden.

Wir leben und vermitteln feministische Selbstverteidigung, machen uns selbst unser Handeln bewusst und entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten gegen sexistische Gewalt. Innerhalb der Frauenbewegung machten und machen wir Aktionen und Demos, um öffentliche Plätze und Straßen für Frauen (zurück)zuerobern.


zum inhalt
 
WIR HABEN...GEBRACHT

Wir haben mit dem Benennen der Gewalt an Frauen und Mädchen viele Steine ins Rollen gebracht, aber wir haben es (noch) nicht geschafft mit diesen Steinen die herrschaftlichen Paläste und den alltäglichen Sexismus zu zerschlagen. Noch immer werden Urteile von Bekannten und NachbarInnen getroffen und Gerichtsurteile von RichterInnen gefällt, die Frauen für Gewalttaten an ihnen verantwortlich machen. Noch immer wollen sie nicht begreifen, dass Gewalt an Frauen nichts mit unserem Auftreten (bei Nacht, im Minirock,....) zu tun haben. Mit dieser Erkenntnis nämlich würden sie sich selbst entmächtigen und auch begreifen, dass ihre Urteile Gewalt an Frauen sind, aus einer Machtposition heraus.

Mit den Steinen wurden auch neue Mauern gebaut. Betroffenen Frauen fällt es wieder schwerer sich als Opfer von Gewalt zu benennen, denn dann heißt es "ach so", "deshalb bist du so", "geh zu einer Therapeutin, um das aufzuarbeiten", usw. und Frauen bekommen eine 10-seitige Symptomliste drangehängt, die teils stimmt und teils nicht, aber auf jeden Fall schwer auf den Schultern und in den Herzen lastet, uns einteilt und entmündigt. Wir brauchen kein Mitleid und keine BetreuerInnen, die über Frauen als Opfer reden, und Betroffene als Handelnde, Denkende und Widerständige nicht ernst nehmen.


zum inhalt
 
FEMINISTISCHE STRATEGIEN...

Feministische Strategien fangen da an, wo wir über Gewalterfahrungen reden lernen, wo wir uns als Betroffene und Handelnde sehen und uns selbst und andere Frauen ernst nehmen. Wir Frauen handeln alltäglich gegen Sexismus um die Gewalt zu ertragen, um sie abzumildern, um rauszukommen, um der Gewalt aus dem Weg zu gehen, um uns zu verteidigen, um die Gewalt zu beenden. Das ist unsere alltägliche Rebellion, unser alltäglicher Widerstand.

Feministische Strategien fangen da an, wo wir Platz finden mit unserem Schmerz und unserem Zorn, wo wir uns als Frauen bestärken, uns selbst als Expertinnen verstehen, wo wir uns Streiten lehren und uns Solidarität schenken; wo wir die Eigenständigkeit von Mädchen und Frauen fördern, Beziehungen zwischen Mädchen und zwischen Frauen sichtbar machen und Verbindungen zwischen Frauen stärken. Feministische Strategien gegen sexistische Gewalt fangen da an, wo wir Handlungsmöglichkeiten für jede Einzelne und gemeinsames Handeln als Frauen ermöglichen und eine lebendige Befreiungskultur für Frauen aufbauen.

Mit der eigenständigen Organisierung als autonome FrauenLesbenbewegung haben wir unsere Vorstellungskraft gefunden, eine Welt zu fordern und zu finden, die frei von Sexismus ist und wir lernen Freiheit für Frauen zu träumen und zu erkämpfen.


zum inhalt



Home

Termine

Newsletter

Service

Politik

Gästinnenbuch

Kontakt

Links